Das rituelle Waschen

Es ist soweit! Nachdem die Weiber ihren Badetag hatten folgen wir Kerle. Zu Anfangs saß ich im Zuber aber nachdem Gerwin der Hüne kam, habe ich schnell bemerkt, dass es eine schlechte Idee ist im Zuber zu Baden. Wir haben uns also nach draußen begeben. Im Teich vor dem Badehaus war genug Platz für alle. Siam der alte Südwurm war zimperlich wie ein Weib! Von wegen er wäre in der Wüste aufgewachsen, es ist zu Kalt. Erst als der alte Glen sich den Berg hinaufgeschleppt hatte und sich fürs Bad auszog, konnte der Slaver sich dazu niederringen, sich uns anzuschließen. Merle seine Lieblings Bondmaid, übernahm den Rest. Ich hingegen begnügte mich mit einem Kuss voller Met von Nanni, ihren wärmenden Schenkeln auf meinem Schoß und ihrer lieblichen Stimme als sie zu singen begann. Gerwin, der Weitsichtige möchte ich schon sagen, hatte eine Trommel zur Hand und nutzte die Gelegenheit, um sie uns zu präsentieren. Der junge Krieger überrascht mich immer wieder aufs neue.

Während des Bads erfuhr ich von den anderen, dass Talena und die Barbarin eine Strafe erhielten. Sie mussten sich mit der Scheiße der Sleens einreiben, warum auch immer und dürfen wegen des Gestanks, den Hof nicht verlassen. Klar, der Gestank der Viecher gleicht dem, der Mädchen. Glen schien wenig begeistert die beiden Stinker bei sich am Hof zu haben. Mir ist es gleich, doch der Kot wäre als Dünger nützlicher. Eine wichtige Ressource am Feld einfach so verschwendet! Gerade jetzt, wo es schlecht um die ernte steht.

Bald schon ist Erntezeit und wir haben erst kurz vor dem Sommer gesät. Sa-Tarna wird allerdings schon im Herbst gesät. Das merke ich, wenn ich das Feld so ansehe. Mögen uns die Asen beistehen und der Slaver mit dem Mist seiner Sleens in Zukunft hoffentlich auch.

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