
Das waren wieder Tage. Dabei begann alles ganz Harmlos. Seit der Aussaat gibt es nur wenig zu tun also verbringe ich meine Zeit mit hartem Training und Met. Mit Sunja habe ich bereits gesprochen und konnte einiges aus dem Gespräch mitnehmen. Jetzt heißt es warten, bis das Feld für die Ernte reif ist und immer wieder die Felder kontrollieren. Ich machte mich also auf den Weg in Richtung Hall, doch so weit kam ich gar nicht.
Ich habe auf dem Weg gesungen. Ich singe gerne die Lieder, die wir auf dem Schiff schon sangen, um uns die Zeit angenehmer zu gestalten, die wir zwischen den Kämpfen und Plünderungen hatten. Wie es nunmal so kommt, bin ich im Dorf hängen geblieben und Elin muss mich gehört haben. Praktisch. So kann der Met also zu mir kommen während ich die frische Luft genieße. Es folgte eine nette Unterhaltung mit einer Bondmaid, die Arbeitswillen zeigt.
Damit war der Tag aber noch nicht erledigt. Ich habe schließlich doch noch den Weg bis zur Hall geschafft und dort traf ich am Steg mit der Aussicht über die Bucht Johanna die Töpferin. Ich gesellte mich ein wenig zu ihr und wir unterhielten uns über Svea. Zumindest bis wir von Gerwin unterbrochen wurden. Alles halb so wild. Sie ist immerhin sein Weib und ich schätze diesen Kerl. Für sein junges Alter hat er einiges auf dem Kasten. Ein praktischer Mann mit sehr viel roher Kraft.
Am nächsten Tag habe ich mich direkt zur Hall begeben. Diesmal habe ich den Weg durchgezogen und mich vor der Hall auf den Stuhl gesetzt. Wieder sang ich ein altes Lied wie auf dem Schiff und wieder wurde ich wohl gehört. Svea stand neben mir und hatte natürlich einen passenden Kommentar zu meinem Gesang. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Das gefällt mir, solange sie den nötigen Respekt dabei behält. Gesang ist nicht mein Handwerk, ich bin Bauer und kein Barde. Also was kümmert es mich ob man meinen Gesang mag oder nicht.
Finja die Bondmaid stieß hinzu und verwechselte doch meinen Namen. Sie nannte mich Eidenbrecher! Ich habe ihr selbstverständlich gedroht, sollte sie mich noch einmal als Eidenbrecher betiteln. Man kann mich Pirat nennen. Obgleich ich selbige Hasse, bin ich doch ein Plünderer auf der Thassa gewesen. Dennoch habe ich immer mein Wort und meine Ehre bewahrt. Kein Eid den ich leistete habe ich jemals gebrochen. Das widerspricht dem, wofür ein Eisenbrecher steht.
Finja wagte es trotzdem eine Bitte vorzutragen. Erst beleidigt sie mich, dann stellt die Sklavin eine Bitte. Sie sei etwas auf der Spur und wolle meine Brust abtasten. Johanna war mittlerweile hinzugestoßen und ich bemerkte die Neugier der beiden Weiber. Natürlich kam ich dann auch der Bitte nach. Ich öffnete meinen Ledermantel weiter als ich musste und lies die Brustmuskeln zucken. Während die Bondmaid sie abtastete musste ich unweigerlich grinsen. Ich scheine eine ansprechende Brust zu besitzen. Normalerweise bin ich es ja, der die Brüste der Bonds untersucht, diesmal war es andersrum.
Der Fischer kam hinzu und die Laune Sveas hat sich wohl verschlechtert. Beim Kommentar des Fischers über ihren Hintern dampfte sie ab. Ich hab direkt hinterher gesehen, bin aber der Meinung, dass ihr Gesäß wohlgeformt ist. Ich verstehe also nicht was sie hat. Optisch macht sie schon was her. Der Fischer verschwand in der Hall und Johanna saß wie am Tag zuvor auf der Plattform mit Sicht auf den Fjord. Ich habe Finja also aufgetragen dem Weib essen zu holen. Unser Gespräch am Tag zuvor war noch nicht beendet, also hakte ich nochmal nach. Anfangs mit wenig erfolg. Letztlich, ich gab die Hoffnung schon auf, habe ich etwas aus ihr herausbekommen. Sie entstammt einem alten Clan, deren Lieder noch heute in den langen Hallen im Torvaldsland erklingen. Interessant! Das hilft mir zwar nicht bei meiner Entscheidung aber zumindest weiß ich jetzt etwas mehr über die junge Heilerin.
Während des Gesprächs hatte ich Finja meinen Schoß wärmen lassen. Ich gebe zu mir gefiel wie sie mit meinen Brusthaaren spielte. Das war aber nur beiläufig. Gerwin kam wieder hinzu und er kam mir sehr gelegen. Ich habe da etwas zu erledigen, das meine Vergangenheit betrifft und dafür brauche ich einen Helm. Einen mit Hörnern und Gerwin ist der richtige Mann dafür. Also habe ich ihn gebeten, mir diesen Helm anzufertigen. Ich halte ihn für einen fähigen Schmied. Ich denke, er wird seine Arbeit gut machen. Als das geklärt war, habe ich mir Finja geschnappt.
Ich hab sie in die Felle gezogen und was soll ich sagen? Ich hab sie mich wieder untersuchen lassen. Diese Untersuchung hat mir aber weit mehr Spaß bereitet als die letzte!
Hinterlasse einen Kommentar