
Ich habe den Jarl von Fehu Isa endlich getroffen. Ich war gerade in der Hall und genoß meinen Met, da ging die Tür auf und zu im Takt der Lieder. Einer nach dem anderen trat ein und die Hall füllte sich als wäre sie der letzte Ort im Torvaldsland. Ich grüßte jeden von ihnen nacheinander und da Stand er. Der Krieger auf den ich über eine Hand lang gewartet hatte. Jarl Valon Valison. Unsere Väter kannten sich und soweit ich zurückdenken konnte, sprach mein Vater nur gut von Valons Vater. Es kam selten vor, dass mein Vater jemandem nicht ein Haar schlecht machte, also muss da etwas dran sein.
Das waren andere Zeiten und die alten Tage sind vergangen. Jetzt standen wir, die Söhne, uns gegenüber. Wir tragen beide ein Erbe, das schwer wiegt aber gehen verschiedene Wege, um es zu handhaben. Ich stellte mich ihm vor und seinem Bruder Siam ebenfalls. Nach allem was ich über ihn gehört habe, halte ich ihn für einen ehrbaren Mann, dessen Ruf von Weisheit durchdrungen ist. Er sagte, ich solle eine Weile im Dorf bleiben und wenn ich mir meiner Sache sicher bin, den Schwur leisten.
Ich bin kein Mann, der lange fackelt. Ich handle wenn ich kann und so habe ich gehandelt. Ich bin also aufgestanden, habe den Schwur geleistet und er hat ihn akzeptiert. Ich glaube, dass er etwas überrascht war über mein Handeln. Svea war es zumindest. Ich glaube sie mindestens dreimal „unfassbar“ sagen gehört zu haben. Wie dem auch sei, ich gehöre nun zum Clan der Fehu Isa und ich wäre nicht Leon Eisenbrecher, Sohn des Duncan Ragnadal, würde ich dem Clan nicht alle Ehre bringen und für ihn sterben wenn es sein muss.
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