Eine Reise in die Hall

Wie so oft in den letzten Tagen, erwachte ich als Gast in der Hall des Fehu Isa Clans. Nach meinen Reisen auf der Thassa finde ich Gefallen daran in einem warmen Fell und vollkommen ungestört zu erwachen. Mädchen, die mir meinen Met überall hin nachtragen und ein Feuer, das mich wärmt, wenn draußen Kälte herrscht.


Ich trauere den Stürmen auf See nicht hinterher. Statt an einem Feuer zu erwachen, wird man aus dem Schlaf gerissen während stürmische Seehosen das Schiff beschädigen und hohe Wellen einem den Halt rauben. Die Thassa hat auch ihre ruhigen Tage. Jene, wo Frieden herrscht, so weit das Auge reicht. Bis am Horizont vollkommen unscheinbar wirkende Schiffe auftauchen. Ehe man sich versieht steht man einem Kampf mit Piraten gegenüber und es entscheidet sich, wessen Blut die Thassa Rot färbt und wessen Klinge geschliffen werden muss. Wer glaubt, dass das schon das schlimmste ist, der kennt den Nebel nicht. Trügerisch und leise raubt er dir die Sicht und ehe plötzlich ist man fernab vom Kurs. Felsen ragen aus dem Wasser empor. Jeder Mann ist gefragt, das Schiff zu Manövrieren und den tödlichen Gesteinen zu entweichen.

Schnell ist es ein netter Gedanke, nachts ein warmes Fell vorzufinden, Die Hitze der Bondmaiden zu spüren und Met im überfluss zu trinken. Wir reisten dennoch zu einem Fest und das Vogelweib verblieb dort auch. Als wir ohne sie zurückkamen zog es uns vom heimtückischen Gewässer in die Hall und so feierten wir gemeinsam unser eigenes Fest. In kleiner Runde, am warmen Feuer, bei Met und umgeben von Bonds, die uns brachten, wonach auch immer wir verlangten.

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