Die Halle von Fehu Isa

Es ist gerade mal der zweite Tag in diesem Dorf. Der Jarl scheint wohl auf Reisen zu sein aber ich konnte mir einen ersten Eindruck der Bewohner dieses Dorfes machen. Als ich dazustieß war diese Bondmaid von gestern wieder da. Ein entzückendes Mädchen aber wohl gezeichnet im Gesicht. Das erklärt auch, warum sie so ein Geheimnis darum macht in der Halle zu sein. Ich hab außerdem die Töpferin Johanna und die Metbrauerin Jelena kennen gelernt. Letztere hat Haare auf den Zähnen… Ich mag sie. Die Töpferin hingegen ist ein Weib das schon sehr alt sein muss. Sie scheint meinen Vater schon sehr lange zu kennen und ein besseres Bild von ihm zu haben als ich erwartet hatte. Der alte Bastard hat seine Spuren in der Welt hinterlassen und nicht nur Feinde sondern auch Freunde.

Später traf ich auch den ersten Krieger des Dorfes. Ein Fischer, der wohl dem Jarl noch keinen Schwur geleistet hat aber das soll nicht meine Sorge sein. Interessant wurde es, als das Vogelweib von Gestern dazustieß. Sie nahm ihm doch Glatt den Met aus der Hand und meinte, dass er knien soll, wenn es ihm Schmeckt. Sie hat ein beeindruckendes Glück, überall anders würde sie dafür im Bondkreis landen. Mir soll es gleich sein, ich bin zu Gast und habe mich nicht einzumischen. Ich war auch nicht begeistert davon, dass er ihre Brüste nackt sehen wollte. Die Ehre eines freien Weibes muss gewahrt bleiben. Zumindest sehe ich das so aber ich bin ein Mann der alten Werte.

Gerwin der Schmied war der nächste Krieger den ich kennenlernen durfte. Er schien mir ein ehrbarer Mann zu sein. Doch wie die Weiber berichten, will er es allen im Dorf recht machen. Jedenfalls hat er die Stimmung wieder angehoben nach dem Vorfall mit dem Vogelweib, die sich wohl Lilith nennt. Zumindest meine ich das rausgehört zu haben. Sie hielt es bis jetzt nicht für nötig sich mir vorzustellen.

Mein Fazit für den Tag. Ich bleibe eine weile an diesem Ort und warte darauf den Jarl kennen zu lernen. Sollte ich ihn als Jarl respektieren können, werde ich darüber nachdenken, mich dieser Dorfgemeinschaft anzuschließen. Alles in allem scheinen hier gute Leute zu leben. Selten… aber kommt vor.

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